"Für mich entscheidet sich die Menschlichkeit unserer Welt am Schicksal Afrikas."

Bundespräsident Horst Köhler


Die täglichen Bilder von Flüchtlingen, die das europäische Festland mit Nachen und Kähnen zu erreichen suchen, lassen uns den Schrei der Menschen aus Afrika hören, ihnen doch in ihrer Existenznot beizustehen.

Ihnen zu helfen...

  • in ihrer Heimat bleiben zu können,
  • dort arbeiten zu können,
  • Familien zu gründen,
  • menschlich leben zu dürfen.

Wir können helfen, wenn wir bereit sind, ihnen...

  • das "Wasser zum Leben des Landes" zu schenken,
  • Bildung und Ausbildung in ihrem Land ermöglichen,
  • in ihrer eigenen Sprache unterrichten,
  • auf der Grundlage ihres Vermögens Entwicklung vorantreiben.

Afrika wartet auf berufliche Bildung
Afrika wartet auf unsere Mitarbeit!


Darum ergeht die Bitte und der Aufruf auch an Sie:
Helfen Sie uns, den Burkinabé
Hilfe zur Selbsthilfe zu schenken!





Die 20-seitige Broschüre als deutsche PDF-Version (ca. 2 MB) oder als französische PDF-Version [français].

Menschen in Burkina / Aktuelles Geschehen
Lehrgänge für Landwirte in Burkina Faso über Verfahren zur Verbesserung von selbst geernteten Nahrungsmitteln geplant. (Januar 2009)


Seit Dezember 2008 stehen wir in Kontakt mit dem Vorstandsmitglied Prof. Dr. Walter Spieß der IUFoST (International Union of Science & Technology), einer weltweit tätigen Vereinigung von Professoren, Wissenschaftlern und Präsidenten von Instituten für Ernährungswissenschaften und Lebensmittelforschung. Die Institution ist daran interessiert, im Rahmen unserer Organisation für berufliche Bildung, Kurse für die Landbevölkerung in Burkina Faso anzubieten.
Diese Lehrgänge sollen Verfahren zur Verbesserung der Lagerungsfähigkeit von landwirtschaftlichen Produkten wie Hirse, Mais und Gemüse vermitteln und so zu einer Verbesserung der Versorgungslage und der Verdienstchancen der ländlichen Bevölkerung beitragen.

Das kann darüberhinaus ein wichtiger Beitrag zur Armutsbekämpfung in der Region werden.

Unsere Anfragen in Kombissiri und Djibo in Burkina Faso haben ein außerordentlich großes Interesse, sowohl der Dorfältesten, wie der politischen Führungseben in den Gemeinden und Regionen ergeben.
Unsere Planung zielt nun darauf ab, konkrete Ausbildungsinhalte für die einheimische Bevölkerung fest zu legen und vor allem, das nötige Geld für Personal, Ausstattung und Lehrmaterial zu beschaffen, um die Lehrgänge auch tatsächlich durchführen zu können.
Bitte helfen Sie uns dabei!

Lehrgang über Reparatur von Wasserpumpen erfolgreich abgeschlossen


Die Installation der 3 Brunnen im September 2008 war verbunden mit einem Lehrgang zur Reparatur von Wasserpumpen für diese Brunnen. In den afrikanischen Ländern ist es oft schwierig, die sehr intensiv genutzten Pumpen dauernd betriebsbereit zu halten, weil meist nach einigen Monaten kleine Fehler eintreten, die bald danach einen Totalausfall der Pumpe zur Folge haben.
Das Problem liegt darin begründet, dass weder geschulte Reparateure, noch die Ersatzteile oder die Werkzeuge zur Verfügung stehen, um selbst kleine Fehler zu beseitigen und so den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Im Mai 2009 fand ein 2. Reparaturlehrgang statt, an dem ebenfalls etwa 20 Personen teilgenommen haben. Um eine gute Wartung der wertvollen Wasserquellen zu gewährleisten, haben der Rotary-Club Karlsruhe- Albtal in Verbindung mit Pumpenboese in Peine einen kompletten Werkzeugkasten und Einzelwerkzeuge sowie Ersatzteile (Wert ca. 600 €) zur Verfügung gestellt, versandt, und den Dorfältesten auf deren Gemarkung sich die Brunnen befinden zur Verfügung gestellt.

Die regelmäßige Wartung der Brunnen wird gesteuert durch den ASD und die Dorfältesten. Die nötigen Finanzmittel werden als „Wassergebühren“ von den Nutzerfamilien durch einen monatlichen kleinen Betrag erhoben und ebenfalls vom ASD verwaltet. Nach Aussage der Verantwortlichen ist das Interesse an der eigenen Verantwortlichkeit für die Brunnen groß.
(Das ist eine ganz wichtige Erfahrung, die wir machen, dass die Übertragung von Verantwortlichkeiten an Bürger - für zu bewältigende Aufgaben - mit Empfehlungen, wie man solche Dinge zweckmäßig einrichtet, großen Zuspruch findet und viel Einsatz erzeugt).
Die Übergabe der Werkzeuge und eine kleine Ehrung der Besucher der Reparatur-Lehrgänge fand am 13.12.2010 unter Beteiligung der Bevölkerung aller drei Dörfer statt.
Die Bevölkerung hat sich bei uns und den Spendern der Werkzeuge mit einem Sack Süßkartoffeln bedankt.




Viele Dorfbewohner hatten sich zur Übergabe der Werkzeuge und der Zertifikate an die Kursteilnehmer eingefunden


Einige der stolzen Besitzer von Zertifikaten über Pumpenreparatur
links im Bild die Werkzeuge und Ersatzteile


Die Dankbarkeit der Frauen, deren Zeitaufwand zum Wasserholen
wesentlich verringert wurde, ist überschwänglich.


Am 04. 11.2009 verlässt ein weiterer 40‘ Container Karlsruhe
Der Sommer 2009 war ausgefüllt mit der Beschaffung von neuen Materialien für das Krankenhaus in Kombissiri und das Berufsbildungszentrum CPTFP-Tampinko.
Der Landkreis Karlsruhe hat uns eine vollständige Elektrowerkstatt aus der Albert-Einstein-Schule zur Verfügung gestellt. Hinzu kamen noch einige Mechanische Geräte und Werkzeuge sowie Mess-Apparate für die Kraftfahrzeugtechnik.
Unsere Freunde hatten Krankenbetten, -Tragen, medizinisches Gerät, Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien zur Verfügung gestellt.
Insgesamt war der Container gut gefüllt mit Material, das für medizinische Zwecke und zur Ausbildung von handwerklichen Fertigkeiten in Burkina Fas heiß begehrt ist. Die aktuelle Situation auf den Meeren verzögerte den Transport derart, dass unsere Anwesenheit zwischen Anfang Dezember und Weihnachten nicht ausreichte, um den Empfang und die Verteilung der Containerinhalte noch zu übernehmen. Die ist im Februar 2010 erfolgt nach Lage der Dinge ist alles wohlbehalten angekommen.


Elektrowerkstatt und Kfz-Geräte bei der Verpackung bei Firma Genthner in Karlsruhe


Der Container beim Aufsetzen auf den Sattelschlepper

Das Radio ist immer noch nicht in Betrieb

Die Gemeinde Kombissiri und die Verantwortlichen aus den Genehmigungsbehörden haben trotz korrekt eingereichter Anträge (Gebühr 1.500 €) im Mai 2009 der Betriebsgesellschaft für das Radio keine Betriebsgenehmigungen erteilt und vor allem auch keine Frequenz zugewiesen.

Unser Bestreben geht nun dahin, die nötigen finanziellen Mittel aufzubringen, um die Restarbeiten zu verrichten, den Anschluss zu installieren und dann in Betrieb zu nehmen, wenn die Radiosendungen beginnen können.
Andernfalls fallen die Anschlusskosten an ohne dass Einnahmen aus dem Sendebetrieb die Kosten decken können.
Auch der Mast kann erst gestellt werden, kurz bevor der Sendebetrieb beginnt. Ohne Wachpersonal wäre der Mast nicht sicher. Und diese Wächter können erste eingestellt werden, wenn der Sender in Betrieb geht und die anfallenden Kosten erwirtschaften kann.

Damit war auch im Jahre 2009 die Inbetriebnahme wiederum durch die öffentlichen Stellen verhindert worden. Uns wurde zur Begründung erklärt, es sei nicht zu erwarten, dass der Sender über längere Zeit betrieben werden könnte.- Dies ohne jede Begründung, woraus diese Schlüsse gezogen worden sind. – Unsere Vermutungen sind vielfältig.
Wir haben daraufhin alle Geräte, den Mast und die Sendeeinrichtung wieder an einen zentralen Ort zusammengefasst und damit gedroht, das gesamte Material einer anderen Gemeinde zur Verfügung zu stellen, weil wir wissen, dass in der Bevölkerung ein sehr großes Interesse besteht mit muttersprachlichen Sendungen versorgt und informiert zu werden.

Diese Drohung hat die Abgeordneten der Region mobilisiert und wir haben - wieder einmal – die Versicherung mit nach Hause genommen, dass „man sich kümmern wolle“.

Am Beispiel „Radio“ lässt sich besonders gut ablesen, dass wir auf Dauer ohne persönliche Anwesenheit  eines Deutschen, der sich im beruflichen Bildungssektor auskennt und den Behörden Paroli bieten kann, nicht auskommen werden.
Die Finanzierung einer solchen Person ist uns aber bei der heutigen Praxis der Bezuschussung für Nichtregierungsorganisationen, wie wir eine sind, trotz vieler Versuche nicht gelungen und aus eigener Kraft unmöglich.

Lehrgang "Reparaturtechnik für manuelle Wasserpumpen" wird durch Spenden ermöglicht

Waldbronn im Juni 2008

Am 19. Juni 2008 reiste Herr Präsident Prof. Dr. Werner vom Rotary-Club Karlsruhe-Albtal, den beiden Rotariern Prof. Dr. Günther Hässler und Dr. Gerhard Prommersberger  mit dem Geschäftsführer des BEV nach Peine, um dort mit der Fa. Pumpenböse die Vereinbarung über die Herstellung von 3 Tiefbrunnen sowie über eine Ausbildung von Pumpenreparateuren vor Ort abzuschließen.
Die Vereinbarung soll kurzfristig umgesetzt werden mit dem Ziel, die Wasserversorgung der Bevölkerung zu verbessern und die jungen Frauen zu entlasten, welche aktuell noch oft den ganzen Tag zum Wasserholen benötigen und ihnen damit die Zeit zu geben, sich in berufsbildenden Lehrgängen ausbilden zu lassen.

Der Gesamtauftrag umfasst einen Betrag von etwas über 30.000 €. Etwa die Hälfte der Kosten wird von den Rotariern übernommen. Den restlichen Teil trägt die Landesstiftung Baden Württemberg durch einen Zuschuss an den Förderverein (BEV).
Der BEV bedankt sich von ganzem Herzen für die großzügige Spende der Rotarier und die viele Mühe, die zur Vorbereitung des Projektes aufgewandt werden musste. Ebenso geht unser Dank an die Zuschussgeber der Landesstiftung Baden-Württemberg.

Durch den Lehrgang in "Reparaturtechnik für manuelle Wasserpumpen" wollen wir Bewohner in der Region befähigen, Brunnen, die durch Ausfall der Pumpen nicht mehr benutzbar sind, möglichst rasch wieder verfügbar zu machen. Die Kurse werden durch die afrikanischen Freunde vor Ort organisiert und von erfahrenen Pumpeninstallateuren ausgeführt. Das Lehrgangsmaterial wird von Pumpenböse gestellt.

Ärger mit Betriebs- und Baugenehmigungen für das Radio


Zur Fortführung der vielfältigen Arbeiten am Sender, den Lehrveranstaltungen und Vorbereitungen für den Bau der Brunnen waren im Zeitraum von 12. Dezember 2007 bis 12. Januar 2008 Anna Maria und Wolfgang Schmidt vor Ort. Wir gingen davon aus, dass wie stets schriftlich bestätigt, einer raschen Inbetriebnahme des Radios nichts im Wege stand.

Die Eröffnung des Senders sollte am 9. Januar 2008 stattfinden.
Die Vorbereitungen für die feierliche Einweihung waren bereits abgeschlossen, als sich zu unserem Entsetzen herausstellte, dass weder der Trägerverein des Senders bislang genehmigt war, noch die Baugenehmigungen für Sendergebäude und Mastaufstellung eingereicht, geschweige denn erteilt waren.
Die Voraussetzungen für den offiziellen Betrieb konnten erst von uns bei der Gemeinde am 10.01.08 nach vielen Schwierigkeiten geschaffen werden. Die Sendegenehmigung ist Mitte Juni zu erwarten.





Broschüre über die geplanten Projekte erschienen

Über die geplanten Projekte in Tampinko in Verbindung mit dem Berufsbildungszentrum (CPT) ist eine Informationsbroschüre erschienen.

Sie können diese 20-seitige Broschüre als PDF-Datei (2,0 MB) als deutsche Version oder als französische Version [français] herunterladen. Bitte schreiben Sie uns, falls Sie die gedruckte Version benötigen.



ältere Nachrichten >>>


Impressum    E-Mail an den Vorstand